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SUMMARY:Erfurt: Geschichte inklusiv: Inklusiver Stadtrundgang auf den Spuren der jüdischen Familien Cars und Cohn
DESCRIPTION:Der Stadtrundgang ist offen für alle\n\n\nDer inklusive Stadtrundgang auf den Spuren der jüdischen Familien Cars und Cohn wird von Menschen mit und ohne Behinderungen gestaltet. \nEr ist offen für alle. \nEr berichtet von Ausgrenzung\, Denunziation\, Deportation und Ermordung jüdischer Menschen in der Nazi-Zeit\, aber auch von Widerstand. \nDer Rundgang endet an der Neuen Synagoge am Max-Cars-Platz. Die jüdische Gemeinde lädt zum kurzen Besuch der Synagoge ein. \nIm Rahmen der Jüdisch-Israelischen Kulturtage Thüringen \nIn Zusammenarbeit mit\nBarrierefrei erinnern – Das Zentrum für Thüringen
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SUMMARY:Online: Pioneer Talks 2 – Forum zur Business-Transformation und nachhaltigem Design
DESCRIPTION:Eine neue Kooperation zwischen VDID e.V. und dasselbe in grün e.V. um das Thema Nachhaltigkeit und Design als wichtige Schnittstelle auf dem Weg zu erfolgreichen\, nachhaltigen Unternehmen zu kommunizieren. Der Weg zu einer ressourcensparenden Kreislaufwirtschaft mit langlebigen und reparierbaren Produkten führt über das Zusammenbringen einer an Nachhaltigkeit orientierten Gestaltung und einer überzeugenden Unternehmensleitung. Das Ziel – auch dieser Veranstaltungsreihe – ist eine synergetische Verbindung zwischen Design und erfolgreichen Unternehmen herzustellen.# Deshalb führte diese Kooperation zu einer neuen Veranstaltungsreihe um nachhaltige Gestaltung als wesentlichen Schlüsselfaktor zu erfolgreichen Produkten und Unternehmen zu präsentieren. Wir freuen uns auf spannende Events\, um Nachhaltigkeit bei Entscheidungsträger:innen und professionelles Design als Schnittstelle zur Gestaltung erfolgreicher kreislauffähiger Produkte/Marken in Unternehmen weiter voranzubringen. An zwei Tagen wollen wir diesen Weg anhand von Impulsvorträgen und Best Practice Beispielen aufzeigen und gemeinsam diskutieren. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nUnsere Pioniere:  \n         \nEffizienz als Wegbereiter\nDr. Nicole Freiberger\, Teil des Teams der Effizienz-Agentur NRW\, begleitet Unternehmen auf ihrem Weg zu einer ressourceneffizienten Produktion. Ihr Fokus auf Circular Economy beleuchtet\, wie durch einen umfassenden Ansatz nachhaltiges Wirtschaften und effiziente Nutzung von Ressourcen in Einklang gebracht werden können. \nInnovatives Denken für die Zukunft\nAxel Kaiser von Denttabs stellt durch die Entwicklung der ersten Zahnputztablette der Welt unter Beweis\, dass nachhaltige Innovationen auch in alltäglichen Produkten stattfinden können. Denttabs steht somit für einen zukunftsweisenden Ansatz in der persönlichen Hygiene\, der sowohl gesundheitliche als auch ökologische Vorteile mit sich bringt. \nLanglebigkeit und Qualität\nDr.-Ing. Jonas Hüther von Miele präsentiert\, wie das Unternehmen durch höchste Ansprüche an Qualität und Langlebigkeit einen verantwortungsvollen Weg in der Nutzung und dem Umgang mit Ressourcen geht. Miele zeigt zukunftsfähige Lösungen auf\, die bereits heute eine Antwort auf technische\, wirtschaftliche und regulatorische Herausforderungen im Kontext der Circular Economy geben. \nAnmeldung
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SUMMARY:Eisenhüttenstadt: Andacht zur Passion
DESCRIPTION:Johann Sebastian Bach\,\nKantate »Sehet\, wir gehen hinauf nach Jerusalem«\nensemble »cum laude« Frankfurt (Oder)\nLeitung: Lutz Matthias Müller \n\nKosten:\n\nEintritt frei
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SUMMARY:Berlin: Krise\, Katastrophe\, Transformation – welcher Weg führt zur Nachhaltigkeit?
DESCRIPTION:Die Geschichte des zivilisatorischen Fortschritts wird begleitet von Krisen\, Kriegen und Katastrophen.\n  \n\n\n\n\n\nDie Geschichte des zivilisatorischen Fortschritts wird begleitet von Krisen\, Kriegen und Katastrophen. Seit Karl Marx ist uns dieses dialektische Prinzip als Normalzustand geläufig\, wonach Wirtschaft und Gesellschaft durch krisenhafte Erschütterungen voranschreiten. Der Sozialforscher Jürgen P. Rinderspacher erkennt den Nutzen dieses Denkens darin\, dass es dem Menschen dadurch möglich werde\, „die Krise und darin die desaströsen individuellen Krisenerfahrungen als letztlich doch irgendwie noch sinnhaft zu verbuchen“. \nIm Zeitalter der Nachhaltigkeit versuchen wir indes\, diese Dialektik zu überwinden und mit der Idee der großen Transformation ein ganz neuartiges Fortschrittsmuster zu etablieren. Im Unterschied zu den Umwälzungen und Revolutionen der Vergangenheit wird die nachhaltige Transformation nämlich nicht von einem positiven utopischen Ziel geleitet\, sondern dient „der Abwehr eines drohenden Übels\, im Fall des Klimawandels von einer wahrscheinlich bevorstehenden Menschheitskatastrophe“. Der Soziologe Andreas Reckwitz spricht in diesem Zusammenhang von einer „Politik des Negativen“. \nDie Transformation soll einen nicht-katastrophalen\, verlustarmen und gewaltfreien Weg in eine andere Lebensweise eröffnen. Das Transformations-Narrativ stößt allerdings\, so Rinderspacher auf einige ihm selbst innewohnende Begrenzungen\, weil es sich nicht auf die sinnliche Wahrnehmung eines dringend veränderungsbedürftigen Zustands der Welt stützen und auf eine emotional mobilisierende Perspektive einer besseren Welt berufen kann. Stattdessen erzeugt die Idee des großen Transformationsprozesses die Notwendigkeit der permanenten Alarmierung durch die Warnung vor kommenden Großereignissen. „Im Ergebnis“\, so Rinderspacher\, „entsteht das kollektive Gefühl einer neuen\, umfassenden Bedrohung des – relativ – guten Lebens\, wie wir es bisher kannten“. \nVor dem Hintergrund des guten Lebens\, das wir kaum mehr verbessern können\, bleibt also als wesentliche Triebkraft der intendierten großen Veränderung nur die Angst vor dem Verlust\, sprich: das große Katastrophenszenario. Und damit einher geht die Ersetzung der fehlenden positiven Verbesserungsidee durch die Beschwörung des immer größer werdenden Zeitdrucks. „Wie man in den öffentlichen Kontroversen dieser Tage sieht\, drehen diese sich inzwischen weniger um das Problem\, in welcher Weise Umbauprozesse der Sache nach gestaltet werden sollten\, als darum\, dass möglichst schnell gehandelt werden muss“\, beobachtet Jürgen P. Rinderspacher. \nIst das Narrativ der großen Transformation also tatsächlich geeignet\, in eine nachhaltigere Gesellschaft zu münden? Oder spiegelt es nur unseren guten Willen bei gleichzeitiger praktischer Hilflosigkeit wider\, wenn wir z.B. Volksabstimmungen darüber abhalten\, ob Berlin bereits bis 2030 statt 2045 klimaneutral werden soll…? Diskutieren Sie mit unserem Autor am 13. März!
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