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SUMMARY:Berlin: ELF - Lyrischer Einspruch
DESCRIPTION:Die gesellschaftlich herausfordernden letzten Jahre haben immerhin bewirkt\, dass sich Leute kennenlernen\, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären.\nSo auch die Musiker und Poeten Tino Eisbrenner\, Lüül und Jens Fischer Rodrian. In verschiedenen Kombinationen konnte man die Drei mit ihren Soloprogrammen auf Konzertabenden wie den Soli Konzerten für Julian Assange bereits sehen. Eine gemeinsame Tour gab es jedoch noch nicht – bis jetzt! \nIn dem brandneuen\, gemeinsamen erstellten Programm „Lyrischer Einspruch“ begleiten sich die Künstler gegenseitig. Die musikalische Reise geht durch die letzten zwei Jahrzehnte Ihrer Schaffenszeit und findet immer wieder Bezug zu aktuell brisanten Themen. Man darf gespannt sein\, welche Songs die drei für diese einzigartige Konzertreihe ausgewählt haben und wie die Lieder in dem neuen Gewand klingen werden. \nAlle Drei haben sich in den letzten Jahren für den Erhalt der Kultur und die Überwindung der Spaltung\, mit Wort und Musik engagiert. Das Thema Frieden\, sowohl im Mikrokosmos als auch auf der Weltbühne\, behandeln sie auf Ihre ganz eigene\, unverwechselbare Art und Weise. Mal wird der Unmut ganz direkt thematisiert\, mal verzaubert man das Publikum mit zeitloser Poesie und gibt dadurch der Leichtigkeit den Raum\, die so wichtig ist\, um die Batterien aufzuladen. All dies dient der so wichtigen Aufgabe\, Brücken zu bauen\, um wieder zueinander zu finden. \nTino Eisbrenner gehörte als Jungstar in Rock und Pop zur letzten Generation der DDR-Fernsehgesichter. In den Neunzigern zählte man ihn zu den Pionieren deutschsprachiger Weltmusik. Unangepasst engagiert sich der Songpoet\, musikalische Grenzgänger mit 23 Alben\, 5 Büchern (eines übersetzt ins Russische) und Interpret von Weltliteraten wie Brecht\, Heine\, Neruda oder Puschkin\, für Völkerverständigung. Dazu gehören seine Friedenskonzerte „Musik statt Krieg“ und fortwährende Konzertreisen im postsowjetischen Raum. Seine Teilnahme 2023 am Festival-Contest „Weg nach Yalta“ im Moskauer Kremlpalast\, wo er den zweiten Platz belegte\, ist ein herausragendes Beispiel für Eisbrenners Brückenbau. \nLüüls Album Der stille Tanz wurde zu Recht mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet – ein tiefes\, melancholisches Pandemie-Werk mit mal poetischen\, mal bissigen Texten ohne Larmoyanz\, großartig gespielt und gesungen. Nach zwei Jahrzehnten mit den 17 Hippies gelang ihm mit „Ich bin die Freie Rede“ ein starkes Statement zur Meinungsfreiheit\, live umgesetzt bei Flashmobs während der Coronazeit. Auch für die Freilassung von Julian Assange hat er sich mit Konzerten und seinem „Knastlied“ auf dem „Free Assange Sampler“ eingesetzt. Seit 50 Jahren ist er ein Unikat zwischen Krautrock\, Weltmusik und Liedermacherei. \nJens Fischer Rodian war 21 Jahre lang der musikalische Leiter der Blue Man Group/Berlin. Er schrieb Filmmusiken für zahlreiche prämierte Dokumentar-und Kurzfilme. Mit seinem Soloprogramm WAHN & SINN ist er seit 2017 auf Tour. Er veröffentlicht Songs\, Essays und Interviews auf konzernfreien Medien wie Manova\, apolut\, Radio München und ist aktiv in der Friedens-und Free Palestine Bewegung. 2022 erschien sein Buch Die Armada der Irren (Rubikon). Er produzierte drei PROTESTNOTEN-Sampler (A-Maze-Ing Music)\, auf denen sich verschiedene Künstlerinnen und Künstler zu den Themen „Corona“ – „Assange“ und „Palästina“ äußern. Rodrian hat sechs Konzerte für Julian Assange in Berlin veranstaltet. \nDie musikalisch-inhaltliche Begegnung dieser drei Künstler verspricht nicht zuletzt eines der erträumten Ergebnisse deutsch-deutscher Gemeinsamkeit zu werden\, in denen Reibung und Harmonie keinen Widerspruch darstellen\, sondern gesellschaftliche Entwicklung. \nTickets
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CATEGORIES:Bildung,Freizeit,Kultur,Netzwerken,Präsenzveranstaltung,Vortrag, Diskussion, Debatte
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