BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Events aus Nachhaltigkeit, Kultur und Gesellschaft - ECPv6.15.18//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-ORIGINAL-URL:https://eventfuchs.org
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Events aus Nachhaltigkeit, Kultur und Gesellschaft
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20240331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20241027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250901T163000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250901T180000
DTSTAMP:20260404T213327
CREATED:20250822T085633Z
LAST-MODIFIED:20250822T085633Z
UID:12309-1756744200-1756749600@eventfuchs.org
SUMMARY:Hamburg: Demonstration zum Antikriegstag
DESCRIPTION:Kriege\, Aufrüstung und geopolitische Interessen bedrohen den Frieden weltweit\nDeutschland rüstet in rasantem Tempo auf \nNicht\, um sich zu verteidigen\, sondern um wirtschaftliche und strategische Interessen militärisch abzusichern. 2024 wurde der Rüstungsetat auf über 88 Milliarden Dollar gesteigert\, ein Zuwachs um 28 Prozent\, Deutschland wurde damit das Land mit dem weltweit viertgrößten Wehretat. Noch der alte Bundestag beschloss ein 500-Milliarden-Euro-Paket für Rüstung und Infrastruktur. Die Schuldenbremse wurde für den Verteidigungsetat aufgehoben. Beim NATO-Gipfel im Juni einigte man sich zudem auf ein neues Ziel: 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sollen künftig für militärische Zwecke aufgewendet werden. In Deutschland würde das fast die Hälfte des gesamten Staatshaushalts ausmachen! \nWer bedroht hier wen?\nWährend die NATO-Staaten im letzten Jahr 1\,5 Billionen Dollar für Rüstung ausgaben\, beliefen sich die Ausgaben Russlands auf 150 Milliarden – ein Zehntel. Allein die europäischen NATO-Staaten geben mehr Geld für Rüstung aus und sind Russland in allen Waffengattungen – außer bei den Atomwaffen – deutlich überlegen. Durch die exorbitanten Steigerungen der Rüstungsausgaben wird sich dieses Ungleichgewicht noch weiter vergrößern. Damit wächst auch die Gefahr eines Atomkriegs. \nDie Kriegsvorbereitung nimmt Fahrt auf\nSchulen und Hochschulen\, Gesundheits- und Bildungswesen sollen „kriegstüchtig“\, die Jugend wieder zum Kriegsdienst gezwungen werden. Alle Bereiche sollen von der Militarisierung durchdrungen werden. Straßen\, Brücken und Schienenwege sollen für einen schnellen Transport von Truppen und Ausrüstungen von West nach Ost hergerichtet werden. Hunderte Milliarden Euro will die neue Bundesregierung für atomwaffenfähige Flugzeuge\, Panzer und Fregatten\, für Drohnen und Raketen ausgeben. \nWer bezahlt?\nEine Kindergrundsicherung ist nicht drin\, armutsfeste Renten auch nicht. Geld für Schulen und Krankenhäuser? Ein wenig Entlastung von den rapide gestiegenen Energiekosten? Ist nicht drin\, sagt Finanzminister Klingbeil (SPD). Der Sozialstaat wird in riesigen Schritten abgebaut. Kanzler Merz verkündet sein Vorhaben\, beim Bürgergeld massiv einzusparen. Bei der Gesundheit soll mehr „Eigenverantwortung“ gefordert werden\, heißt: Gesundheit muss man sich künftig leisten können. Geld für die maroden Schulen\, für bezahlbaren Wohnraum\, Kindergrundsicherung\, eine auskömmliche Rente? Ist nicht drin. Diese Politik der Aufrüstung\, Kriegsbeteiligung und sozialen Verelendung liegt nicht im\nInteresse der arbeitenden Bevölkerung – sondern nur im Interesse der Rüstungskonzerne! \nDer Nahe Osten brennt\nSeit über eineinhalb Jahren setzt die israelische Regierung massiven Terrorismus gegen die palästinensische Bevölkerung in Gaza ein – mit verheerenden Folgen: Hunger\, Tod\, Zerstörung und Vertreibung. Die Angriffe Israels auf Iran\, Libanon\, Jemen und Syrien haben erneut gezeigt\, dass die israelische Regierung bereit ist\, den gesamten Nahen Osten in ein Kriegsgebiet zu verwandeln\, um ihr Ziel eines Groß-Israel durchzusetzen. Während in Israel Zehntausende gegen Netanyahu und seine Politik protestieren\, rechtfertigt die Bundesregierung ihre militärische Unterstützung für Israel mit dem Verweis auf die sogenannte „Staatsräson“. Kritik äußert sie\, wenn überhaupt\, in vagen Worten – und nur\, wenn der öffentliche Druck zu groß wird. Wer sich in Deutschland gegen Waffenlieferungen an Israel ausspricht oder den Völkermord im Gazastreifen thematisiert\, wird zunehmend diffamiert und kriminalisiert. \nDeutsch-israelische Zusammenarbeit\nDie Bundesregierung will von den Kriegserfahrungen Israels profitieren und plant\, die Zusammenarbeit im Rüstungsbereich auszubauen. Deutsche Firmen und die Bundeswehr sollen mit israelischer Hilfe kriegstüchtiger werden. Angesichts des Völkermords in Gaza ist es menschenverachtend\, Israel zum sicherheitspolitischen Vorbild zu erklären und von israelischen Kampferfahrungen lernen zu wollen. Bei der militärischen Unterstützung für die Ukraine geht es nicht um Hilfe für die Menschen oder um die Durchsetzung des Völkerrechts – sondern um geopolitische Machtinteressen. In diesem Stellvertreterkrieg zwischen der NATO und Russland wird die ukrainische Bevölkerung auf dem Schlachtfeld geopfert. Tag für Tag sterben Menschen. Umso dringlicher ist es\, sofort Friedensverhandlungen aufzunehmen und jede politische Anstrengung zu unternehmen\, um diesem\nKrieg ein Ende zu setzen. All diese Kriege liegen nicht im Interesse der Völker – im Gegenteil: Sie gefährden die Sicherheit von uns allen.\nDie geplante Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland erhöht die Kriegsgefahr massiv. Diese Raketen\, die auch atomar bestückt werden können\, erreichen\nMoskau in nur wenigen Minuten. Sicherheit schaffen sie nicht – im Gegenteil: Sie erhöhen die Gefahr\, daß sich Russland angesichts dieser Bedrohung zu einem Präventivschlag gezwungen sieht. Deutschland wird dann zur direkten Zielscheibe. \nEnde September soll in Hamburg der Krieg geprobt werden\nBeim NATO-Manöver Red Storm Bravo im September werden wir in Hamburg neben Militärkolonnen in unseren Straßen und Hubschraubern über unseren Köpfen auch simulierte Demonstrationen erleben:\nGeprobt werden soll\, den Widerstand in der Bevölkerung gegen Krieg zu ersticken und Gehorsam zu erzwingen. Der Hamburger Hafen spielt eine zentrale Rolle in der Kriegspolitik der Bundesregierung!\nMit solchen Manövern und mit Waffenlieferungen in Kriegsgebiete über den Hamburger Hafen wird unsere Stadt und unser Hafen bewusst zum Angriffsziel gemacht! \nWir kämpfen deshalb für:\n ein sofortiges Ende des Wettrüstens\n den Stopp aller Waffenlieferungen\n unverzügliche Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine\n ein sofortiges Ende der Gewalt in Gaza und den Beginn ernsthafter Friedens-\ngespräche\n ein Ende der militärischen Aggression von USA und Israel im Nahen Osten\n die Aufhebung der Blockade des Gazastreifens\nUnd wir kämpfen gegen:\n die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland \nV.i.S.d.P.: Dr. Markus Gunkel\, c/o Hamburger Forum\, Eiffestraße 600\, 20537 Hamburg
URL:https://eventfuchs.org/event/demo-antikriegstag/
LOCATION:Kliegsklotz\, Dammtordamm\, Hamburg\, Hamburg\, 20354\, Germany
CATEGORIES:Bildung,Demonstration,Nachhaltigkeit,Netzwerken,Präsenzveranstaltung,Vortrag, Diskussion, Debatte
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://eventfuchs.org/wp-content/uploads/2025/08/Screenshot-2025-08-22-105149.png
ORGANIZER;CN="Hamburger Forum f%C3%BCr V%C3%B6lkerverst%C3%A4ndigung und weltweite Abr%C3%BCstung e.V.":MAILTO:hamburger-forum@hamburg.de
END:VEVENT
END:VCALENDAR