Hamburg: Ausgestoßen, abgelehnt, verbannt – Kirche in der Coronakrise

„Ausgestoßen, abgelehnt, verbannt – Kirche in der Coronakrise“
Wir können ihn schlecht fragen.Aber wir können in den Evangelien lesen, wie er mit Kranken und Aussätzigen umging.
- Persönliche Zuwendung: Jesus ging direkt zu den Kranken, oft an Orte des Elends wie den Teich Bethesda, und sprach sie an.
- Heilungswunder: Die Berichte zeigen, daß er Menschen von lebensfeindlichen Mächten befreite und ihnen neue Kraft schenkte.
- Berührung & Hoffnung: Oft legte er Kranken die Hände auf, was in einer Zeit, in der Kranke oft isoliert wurden, eine starke Geste der Annahme war.
- Begegnung auf Augenhöhe: Er fragte Kranke nach ihrem Willen, gesund zu werden, und schenkte ihnen Würde, wie beim Geheilten am Teich Bethesda.
- Übertragung des Auftrags: Jesus beauftragte seine Nachfolger, Kranke zu heilen und ihnen zu helfen.
Zusammenfassend wird Jesus als der „göttliche Arzt“ dargestellt, der nicht nur körperliche Leiden linderte, sondern ganzheitliche Zuwendung schenkte.
Doch was taten die Kirchen in der Coronakrise?
- Wo war die Stimme der Kirchen, als unzählige Alte in Heimen monatelang ohne Besuch ihrer Liebsten blieben?
- Was taten Pfarrer, als Menschen vereinsamt starben?
- Weshalb verwehrten Kirchen monatelang Menschen ohne mRNA-Spritze den Besuch von Gottesdiensten?
- Warum ließen Pfarrer es zu, daß viele Beerdigungen im engsten Kreis stattfinden mußten?
- Wie ist der Stand einer kritischen Aufarbeitung über die Rolle der Kirchen in der Coronakrise?
Gespräch mit Pfarrer i.R. Jürgen Fliege und Pfarrer i.R. Thomas Dietz
Moderation: Martin Nieswandt, Mut zu Zwischentönen
an der Abendkasse nur Barzahlung möglich
