- Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.
Faul oder fleißig? – Vom Nutzen des (Nichts-)Tuns

Es ist gar nicht so einfach, faul zu sein … einfach nur faul! Unsere Welt ist geprägt vom Leistungsgedanken und da gilt die Faulheit eher als Todsünde. Bis heute hat sich die klare Regel des Apostels Paulus gehalten: „Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen!“
Nur wer über einen vollen Terminkalender klagen kann, wird als Leistungsträger anerkannt. Man sollte stets über Gebühr beschäftigt bzw. gefragt sein und die Imagefalle der Faulheit meiden.
Doch man könnte die Dinge ja auch mal anders sehen und dann werden Müßiggang und Faulheit fast schon zu wertvollen Tugenden, die den Blick jenseits des „Hamsterrads“ für das Wesentliche wieder neu eröffnen. Täte uns vielleicht bei allem Tatendrang auch ein wenig mehr Ruhe und Besinnung gut? Lassen wir uns zu sehr treiben von der „normativen Kraft des Faktischen“ statt auch einmal der Faulheit und der Phantasie zu frönen?
Was bedeutet die enorme körperliche (aber auch seelische) Belastung in ganz besonders von „Dauerstress“ geprägten Berufen? Wieviel ist noch gesund, wo sind die Grenzen? Was braucht der Mensch um sich auch die notwendige Resilienz zu erhalten? Wie gehen Mensch ganz persönlich mit den Arbeitsbelastungen, dem täglichen Stress um?
In einer Zeit, in der immer mehr über die richtige „Work-Life-Balance“, aber auch die Einführung einer 4-Tage-Woche diskutiert wird, plaudern wir mit der Politikerin Lisa Deißler und dem Journalisten Bernd Imgrund, Autor des Buches „Faul!
Vom Nutzen des Nichtstuns“, über den notwendigen Müßiggang in stressigen Zeiten, über die Werte der Faulheit und des Fleißes, über Tun und Nichtstun.
Den Zoom-Link zur Teilnahme erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung.
