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Oberpfalz: Keine Raketen nach Grafenwöhr

Friedensfahrradtour Oberpfalz
Grafenwöhr frei von Mittelstreckenwaffen
Ostermarschkundgebung
Die Landschaft des Truppenübungsplatz Grafenwöhr ist viel zu schön und einmalig, um von hier Krieg vorzubereiten.
Die Zukunft heißt Biosphärengebiet, militärfrei.
Um dieser Forderung den nötigen Druck zu verschaffen, finden am Samstag, 28.3.2026 zwei Fahrradtouren und eine Kundgebung in Grafenwöhr statt.
Fahradtour 1 startet um 11.00 Uhr in Vilseck, Marktplatz
Fahradtour 2 startet um 11.00 Uhr in Weiden, Unterer Markt
Zusammentreffen um 12.30 Uhr in Hütten, gemeinsame Einfahrt nach Grafenwöhr
13.30 Uhr Kundgebung im Stadtpark mit
Rene Liebich, Begrüßung
Werner Schieder, Weiden
MdB
IPPNW
Deutsche Friedensgesellschaft
– Vereinte KriegsgegerInnen
Bezirk Oberpfalz
Anmeldung unter www.oberpfalz.dfg-vk.de oder liebich@dfg-vk.de
Informationen und Argumente gegen die geplante Stationierung von neuen Mittelstreckenraketen
Die neuen Raketensysteme mittlerer Reichweite könnten auf dem Truppenübungsplatz bei Grafenwöhr in der Oberpfalz stationiert werden. Dort ist bereits die 41. Feld-Artillerie-Brigade der US-Army stationiert, die solche Raketensysteme bedienen kann. 48 bis 72 unterschiedliche Raketensysteme sind geplant. Die Waffen sind unter Kontrolle der US-Armee und werden ohne Mitwirkung der Bundes-
wehr eingesetzt. Der Truppenübungsplatz Grafenwöhr wird damit zum hochrangigen Ziel für Präventiv- und Vergeltungsschläge im drohenden Atomkrieg.
Raketen sind Magneten – für andere Raketen!
Die Mittelstreckenraketen in Deutschland, wie auch die anderen Militärbasen und Kommandoeinrichtungen der US-Streitkräfte, werden zu wichtigen Angriffszielen im Rahmen des drohenden Atomkrieges. Alternative: Rüstungskontrolle Der INF-Vertrag von 1987 hat die Stationierung von landgestützten Raketen von mehr als 500 km Reichweite in Europa verboten. Russland hat seit 2014 atomare Marschflugkörper („Iskander“) mit angeblich mehr als 500 km Reichweite aufgestellt. Daraufhin haben die USA im Jahr 2019 diesen Vertrag gekündigt. Die Wiederinkraftsetzung des INF-Vertrages wäre ein wichtiger und notwendiger Schritt zur Verhinderung eines neuen Rüstungswettlaufes. Über die Frage der Reichweite russischer Waffensysteme muss im Rahmen des Vertrages verhandelt werden. Dabei könnten ExpertInnen aus neutralen Staaten mitwirken.
Wer will die Raketen?
Kanzler Scholz (inzwischen abgewählt) hat die Absicht der Stationierung im Juni 2024 bekannt gegeben. Nach einem Besuch bei US-Präsident Joe Biden (auch abgewählt). Die Volksvertreter im Deutschen Bundestag haben über die Aufstellung von neuen Raketen nicht einmal debattiert, geschweige denn diese beschlossen.
Trägerkreis
IPPNW- Regionalgruppe Weiden ; kontakt@ippnw.de Friedensforum Nürnberg ; info@friedensforum-nuernberg.de
DFG-VK Regionalgruppe Oberpfalz und LV Bayern; bayern@dfg-vk.de Friedensforum Fürth ; https://
fuertherfriedensforum.de/ FriedensInitiative Neumarkt; frieden@frieden-neumarkt.de Erlanger Bündnis für den Frie-
den; friedensbuendnis-er@web.de UnterstützerInnen Stand 14.8. 2025 Augsburger Friedensinitiative (AFI) Berndt,
Wolfgang (DGB- Vorsitzender Amberg-Sulzbach) Die Linke Bayern, Landesvorstand DKP Bayern Friedensmuseum
Nürnberg e.V. Friedensnetzwerk Regensburg www.friedensnetzwerk-regensburg.de GEW Nordoberpfalz Münchner
Friedensbündnis https://muenchner-friedensbuendnis.de/ Kampagne „friedensfähig statt erstschlagfähig“ weitere
Unterstützungserklärungen online erbeten: https://dfg-vk-bayern.de/traegerkreis-und-unterstuetzer/
Bei der Kundgebung nicht erwünscht: Rassismus, Antisemitismus, Faschismus und alle Formen grup penbezogener
Menschenfeindlichkeit lehnen wir ab. Deshalb gibt es keine Zusammenarbeit mit rechtsextremen und demo kratie-
feindlichen Kräften. Wir bitten auf Nationalfahnen und Parteifahnen zu verzichten. Willkommen sind Transparente,
Fahnen und Schilder (auch mit Parteilogo), die Inhalt und Zielen der Demonstration entsprechen.
