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Wie kann Nutztierhaltung zukunftsfähig sein?
28 August 2023 @ 19:30 - 21:30

Tierhaltung verursacht 70 Prozent aller globalen Direktemissionen in der Landwirtschaft, darunter etwa zwei Drittel der Methanemissionen. Um die Klimaziele zu erreichen, müssen die Emissionen aus der Tierhaltung enorm gesenkt werden. NGOs fordern nicht selten, „Halb so viele Tiere fürs Klima“, sprich der Fleischkonsum und der Nutztierbestand müssen mindestens halbiert werden, um klimaneutral werden zu können.
Dies wirft in der bäuerlichen Praxis viele Fragen auf: Wie kann der Umbau in der Tierhaltung klimaangepasst und sozial gerecht erfolgen? Welche Rolle spielt dabei die Fütterung insbesondere die Weidehaltung oder die Einführung eines Tierwohl-Labels? Kann ein Wandel in der Tierhaltung einen Beitrag zur weltweiten Ernährungssouveränität leisten? Wie können bäuerliche Höfe überleben und bäuerliche Rechte gestärkt werden? Ist eine Landwirtschaft ohne Tiere überhaupt zukunftsfähig?
Darüber sprechen wir mit:
- Elisabeth Waizenegger, Milchbäuerin im Allgäu und im AbL-Bundesvorstand
- Lasse von Aken, Kampagnensprecher Agrarwende bei Greenpeace
Moderation: Mireille Remesch, Referentin für Agrarpolitik bei der Agrar Koordination